Foto: Harald Kruse

Ralph Lange studierte Gitarre am renommierten Berklee College of Music in Boston (USA) und schloss das Studium mit Prädikatsdiplom ab. Seit 2010 widmet er seine Aufmerksamkeit der Renaissancelaute, historischen Zupfinstrumenten und der Oud. Er besuchte zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Miguel Yisrael, Michael Freimuth, Stephan Rath, Jacob Lindberg, Stewart McCoy und Joachim Held. Sein Repertoire umfasst Werke der italienischen und englischen Renaissance sowie des Frühbarock.  

Stimmen

"Fränkischer Tag" aus Kronach, Rezensent: Peter Müller

"...dem meisterhaften Lautenspiel Ralph Langes, dessen Liebe zu historischen Saiteninstrumenten mit den wechselnden Klängen der Arabischen-, der Jüdischen-, der Spanischen- (Vihuela) und der Renaissance-Laute voll zur Geltung kam, da sie den Liedern und Melodien facettenreich, feingeistige Struktur und atmosphärisches Ambiente verliehen."

"Neue Presse" aus Kronach vom 29.9.2014, Rezensent: Bernd Schellhorn

"...Teils gehen hier Stimme und Instrument unisono und klingen dabei ganz 'orientalisch', teils webt die Laute einen klaren und fein abgestimmten Kontrapunkt, der sich wie ein Teppich um die Stimme wickelt. Der Mezzosopran versinkt in den raffinierten Strukturen der Saiteninstrumente. Die Stimme wird umgarnt und löst sich nur selten aus den obertonreichen Tenor- bis Sopran-Klang der Instrumente, denn durch deren eher kleinen Korpus kann man bei diesen frühen Saiteninstrumenten von einem tragenden Bassgerüst nicht sprechen. Der Sound erinnert eher an das Silber eines Cembalos oder die helle Leichtigkeit einer keltischen Harfe. Die Solostücke, die Ralph Lange von Luys Milan spielt, meistens Pavanen, bleiben bei aller Harmonie und überschaubarem Läufen transparent und klingen höfisch elegant. Es ist eine galante Tanzmusik in Trippelschritten, moderat und gepudert..."

"... Sabine Loredo Silva und Ralph Lange setzen einfach und klar das musikalische Material um. Sie verzaubern in leiser Pracht und transparenter Schönheit. Das Publikum gibt dankbaren Beifall und erhält zwei Zugaben..."


"Göttinger Tageblatt" aus Göttingen, Rezensent: Claudia Nachtwey

"...die zum Teil orientalisch anmutenden Melodien und die zurückhaltende Begleitung – mit Tambourin oder verschiedenen historischen Saiteninstrumenten – verschafften der Musik eine archaische Dynamik, Leidenschaft und Authentizität."


"Lübeckische Blätter" aus Lübeck, Rezensent: Karin Lubowski

"Drei Musiker (Daniell Fourie, Ralph Lange, Ingeborg Mentz) bereichern am Bühnenrand mit Stimme, Harfe, Gitarre, Kurzhalslaute und Gambe das Spektakel irritierend betörend."

"Lübecker Stadtzeitung" aus Lübeck vom 23.9.2014, Rezensent: unbekannt

"...feinsinnig gespielt von Daniel Fourie, Ralph Lange und Ingeborg Mentz..."

"Lübecker Nachrichten" aus Lübeck vom 21.9.2014

"... drei Musiker auf der Bühne lassen eine orientalisch-mittelalterliche Atmosphäre entstehen. [...] der Applaus bei der Premiere [war] für alle Beteiligten überschwänglich."

"HL-Live" aus Lübeck

"Sehr gut passt sich die Musik ein, die Stimmungen unterstreichend. Ingeborg Mentz, Daniell Fourie und Ralph Lange spielen live am linken Bühnenrand."

"Kieler Nachrichten" aus Kiel, Rezensent: unbekannt

"Die zeitgemäße Textfassung von Jens Roselt fällt ebenso angenehm auf wie die live gespielte Musik mit Harfe, arabischer Oud und anderen Saiteninstrumenten."

Lute Society aus Guildford, Christopher Goodwin

"Well played."

Konzerte 2014


Serfadische und Maurische Musik
Lieder für Gesang, Laute, Barockgitarre und Oud
Sonntag, den 9.11.2014, Kloster Duderstadt
Samstag, den 8.11.2014, Kloster Ebstorf (Lüneburg)
Sonntag, den 28.9.2014, Synagoge Ermreuth
Samstag, den 27.9.2014, Synagoge Kronach
Sabine Loredo-Silva, Gesang
Ralph Lange, Laute, Oud und Barockgitarre

Antonius und Kleopatra
Schauspiel am Theater Lübeck mit Musik
Premiere 19.9.2014, 19 Uhr, 
weitere Aufführungen
21.9., 5.10., 31.10., 5.12.2014 sowie 11.1.2015
Lübecker Theater
Ingeborg Mentz, Gambe
Daniell Furrie, Harfe, Gesang
Ralph Lange, Renaissancelaute, Oud

Lübecker Museumsnacht
Lieder und Arien für Gesang und Laute
Samstag, den 30.8., 19.45 Uhr
St. Annen Museum
Gao Long, Countertenor
Ralph Lange, Renaissancelaute

Spanische Musik der Renaissance bis in die Neuzeit
Lieder für Vihuela und Barockgitarre
Sonntag, den 6.7., 11 Uhr
Kolosseum, Lübeck
Anne Ruth Kiefer, Gesang
Christina Lüdicke, Violoncello
Ralph Lange, Renaissancelaute und Barockgitarre

Petri-Vision
musikalischer Beitrag mit Liedern von John Dowland
Samstag, den 5.7., 23 Uhr
Petri-Kirche, Lübeck
Zsuzsa Bereznai, Gesang
Ralph Lange, Renaissancelaute

Offenes Atelier - Ausstellungseröffnung
musikalische Umrahmung mit Liedern von John Dowland
Samstag, den 10.5., 19 Uhr
Pilgerherberge, Große Gröpelgrube
Zsuzsa Bereznai, Gesang
Ralph Lange, Renaissancelaute

Konzert in der Reihe KON-Takte 2014
Freitag, den 4.4., 19 Uhr
Brigitte Feldtmann Saal, Konservatorium Schwerin
Anne Ruth Kiefer, Gesang
Christina Lüdicke, Violoncello
Ralph Lange, Renaissancelaute

Clavigo
Schauspiel am Theater Lübeck mit Musik 
Donnerstag, den 3.4., 20 Uhr sowie 
Sonntag, den 27.4., 16 Uhr
Sonntag, den 2.11., 18.30 Uhr
Beckergrube 16, Lübeck
Ingeborg Mentz, Gambe
Daniell Fourie, Harfe, Countertenor
Ralph Lange, Renaissancelaute, Barockgitarre

Come Again, Sweet Love
Musik der Renaissance und des Frühbarock 
Sonntag, den 30.3., 16 Uhr
Brigitte Feldtmann Saal, Konservatorium Schwerin
Anne Ruth Kiefer, Gesang
Christina Lüdicke, Violoncello
Ralph Lange, Renaissancelaute
und Gäste

Dido und Aeneas
Oper von Henry Purcell
Mittwoch, den 26.3., 20 Uhr
Kulturkirche Altona, Hamburg
Chor und Orchester des Konservatorium Hamburg
Musikalische Leitung: Michael Petermann
Ralph Lange, Arciliuto

Orpheus Britannicus
Werke von John Dowland, Henry Purcell, Henry Lawes, Georg Fr. Händel
Dienstag, den 11.2., 19 Uhr
Konservatorium Hamburg
Abschlusskonzert Workshop Gesang Alte Musik
Studierende der Gesangsabteilung des Konservatorium 
und der Musikhochschule Hamburg
Ralph Lange, Renaissancelaute

Antonius und Kleopatra am Theater Lübeck

Im Rahmen der Produktion Antonius und Kleopatra am Theater Lübeck filmten wir bei bestem Wetter einige Szenen am Ostseestrand.
 Daniell Fourie und ich spielten live zu den Szenen. Im heißen Ostseesand fühlte sich der Oud so richtig zuhause. 
 Das Theater Lübeck brachte zur Filmproduktion einige Requisiten mit. 

Renaissancelaute von Jorge Sentieiro


Diese Renaissancelaute spiele ich bei den vielen Konzerten. Es ist ein achtchöriges Instrument mit Eibenmuschel und Fichtendecke. Die Mensur beträgt 59 cm. Die Laute ist eher klein und damit relativ leise. Gleichwohl erfüllt sie auch größere Räume mit ihrem guten Klang.

CD "The Space Between"




Gemeinsam mit Annette Erath, Gesang, habe ich im Winter 2009 in einem Ulmer Studio eine CD eingespielt. Die Lieder von Meistern wie etwa John Dowland und Henry Lawes besitzen eine zeitlose Schönheit und stille Anmut, die auch heute noch an Aktualität an nichts eingebüßt hat. Annette Erath singt dazu mit einer ganz natürlich klingenden Stimme, wie man sie nur selten hört. Zwischendurch erklingen Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Luyz de Narvarez und Luys Milan. 

John Abercrombie


John Abercrombie ist vielleicht der stilbildende Gitarrist des modernen Jazz. Er gewann zahlreiche Preise und ist seit weit über 30 Jahren weltweit auf den großen Festivals zu hören. Besonders beeindruckt hat mich sein rhythmisches Spiel, dass keine Grenzen kennt und von einer rhythmischen Pluralität gekennzeichnet ist, die man nur bei wenigen Musikern findet. Insbesondere ist er ein Meister der triolischen Phrasierung. Harmonisch und im Sound klingt sein Spiel auch in virtuosen Passagen stets entspannt und gesanglich, was natürlich durch seine exzellenten Spielpartner unterstützt wird. 

Come Over

video Das Instrumental Come Over entstand in einer langen Nachtsession. Das Stück steht für die pulsierende Urbanität von New York und den ewigen Fluss der Metropole. Auf alten Fotos von New York-Besuchen ist immer irgendwo das World Trade Center zu sehen. Ich habe allerdings ein Bild gewählt, das nach dem 11. September geschossen wurde. Es soll ein bisschen an die Stille und Leere erinnern, die diese Katastrophe in das Herz der Stadt gerissen hat. Auf der Aufnahme spiele ich alle Instrumente selber, bis auf das Drumset.